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Aktuelles-Archiv
Neu: Rezension Die neue ADHS-Therapie von Kurt und Reiner Mosetter
Neu: Rezension
Psychotherapie für Kinder von Christiane Erner-Schwab
Neu: Rezension Es ist nicht egal, wie wir geboren werden Risiko Kaiserschnitt von Michel Odent
Neu: Rezension Das kleine Stillbuch von Vivian Weigert
Neu: Rezension
Das Geheimnis der ersten neun Monate von Gerald Hüther u. Inge Krens
Neu:
Rezension
So beruhige ich mein Baby – Tipps aus der Schreiambulanz von Christine Rankl
Frisch ausgepackt: Dr. med. Herbert Renz-Polster
Dr. med. Nicole Menche Dr. med. Arne Schäffler Gesundheit für Kinder Kinderkrankheiten verhüten, erkennen, behandeln Moderne Medizin, Naturheilverfahren, Selbsthilfe 528 Seiten, Hardcover
€ 29,95 München: Kösel, 2004 ISBN 3-466-30672-8 Homepage: www.gesundheitfuerkinder.de
Neu: Rezension Förderung frühgeborener Kinder mit Musik und Stimme
von Monika Nöcker-Ribaupierre u. Marie-Luise Zimmer
Frisch ausgepackt: Doro Kammerer
Die ersten drei Lebensjahre Ein Elternbegleitbuch 680 Seiten, kartoniert € 14,50 dtv, September 2004 ISBN 3-423-34140-8

Neu: Rezension Das Schrei- und Schlafverhalten im ersten Lebensjahr bei Kindern mit hyperkinetischem Syndrom Retrospektive Untersuchung im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von Antje Kräuter
Frisch ausgepackt:
Deutsche Liga für das Kind (Hg.)
frühe Kindheit die ersten sechs Jahre Ausgabe 04/04 Thema: Hilfen für Kinder im ersten Lebensjahr 7. Jahrgang ISSN 1435-4705 Mehr Infos/Kontakt/Bestellung
Einzelthemen: Durchschlafen als Entwicklungsaufgabe Entwicklung des Säuglingsschlafs
Störungen der Verhaltensregulation Hilfen für Eltern mit Säuglingen Interview mit Mechthild Papoušek
Neu: Rezension Hyperaktivität
zwischen Psychoanalyse, Neurobiologie und Systemtheorie 2., korrigierte und erweiterte Auflage herausgegeben von Michael Passolt
Neu:  Rezension Im Einklang mit der Natur Neue Ansätze der sanften Geburt
von Michel Odent
Neu:
Rezension Regulationsstörungen der frühen Kindheit
Frühe Risiken und Hilfen im Entwicklungskontext der Eltern-Kind-Beziehungen von Mechthild Papoušek, Michael Schieche,
Harald Wurmser (Hrsg.)
Neu: Rezension Evaluation der SchreiBabyAmbulanz im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufafabrik von Doreen Röseler
Neu: (12.7.2004)
Die dieser Evaluation zu Grunde liegende Diplomarbeit von Jule Dräger und Christian Werner ist nun über den folgenden Link käuflich zu erwerben: http://www.wissen24.de/vorschau/26148.html
Neu: Rezension Kinder und Jugendliche in der familien-therapeutischen Praxis von Helmut Bonney
Neu: Rezension Auf die Welt gekommen Die neuen Baby-Therapien von Thomas Harms (Hrsg.)
Neu: Rezension Neues vom Zappelphilipp ADS: verstehen, vorbeugen und behandeln
von Gerald Hüther und Helmut Bonney
Neu: Rezension So finden Kinder ihren Schlaf Informationen und Hilfen für Eltern
von Ulrich Rabenschlag
Neu: Bericht und Fotos vom Treffen in Thale (22.-24.6.2001)
Neu:
Rezension
Was sagt mir mein Baby, wenn es schreit? Wie Sie Ihr Kind auch ohne Worte verstehen und beruhigen können
von Dr. rer. nat. Joachim Bensel
Neu: Rezension Forschung »Exzessives Schreien bei Säuglingen und intrafamiliale Kommunikationsmuster. Eine Längsschnittstudie.« Dissertation von Angelika Gregor
Neu: Antje Kräuter: Oxytocin – das Liebeshormon
Ein ausführlicher zusammenfassender Bericht über ein Referat des weltbekannten
Geburtshelfers Michel Odent zum Thema Geburt und Stillen aus hormoneller Sicht auf Einladung der AFS in Köln, April 1997.
Mitwirkung von aktuell Betroffenen für Diplomarbeit erbeten von Verena Riske
Babys müssen schreien. Sie haben nämlich v. a. im Neugeborenenalter noch keine
anderen Ausdrucksformen. Wie lange und intensiv sie allerdings weinen, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Grundsätzlich sind drei Gruppen von Babys zu unterscheiden:
1. Easy Babys (pflegeleichte Kinder) 2. Slow-to-react Babys (langsame Reagierer)
3. Difficult Babys (Schreikinder)
Meine kleine Tochter, die vor knapp 2 Jahren geboren wurde, entpuppte sich als Schreibaby.
Wir versuchten alles, von Kinderärzten, Schreiambulanzen, Craniosacraltherapien, Ratschläge von Hebammen, Bekannten, Verwandten, bis hin zu Homöopathie und Bachblüten. Nichts half!
Hannah war ein Wunschkind, die Schwangerschaft verlief ganz normal, Geburt völlig unkompliziert und schnell und trotzdem wollte sich das kleine Menschlein durch nichts
beruhigen lassen und schrie und schrie und schrie. Für mich war dies eine besondere Belastung, da ich als angehende Kinderpsychologin
glaubte, dass „solche“ Schwierigkeiten bei mir keine Probleme darstellen dürften ... Dies war Anlass für mich genug, meine Diplomarbeit auf dieses Thema zu beziehen.
Ich möchte in meiner Arbeit herausfinden, wo die Unterschiede gerade zwischen Easy Babys und Difficult Babys liegen, wenn es welche gibt. Ob verschiedenste Dinge die
Tatsache, dass das Baby ein Schreibaby wird, beeinflussen können. Weiters, ob der Erziehungsstil und das Temperament des Kindes eine Rolle spielen und welche Methoden es gibt, Schreibabys zu beruhigen.
Für meine Arbeit benötige ich Mütter, die ein AKTUELLES Schreibaby im Alter zwischen 7 Wochen und maximal 5 Monaten haben. Die Mithilfe beinhaltet lediglich das Ausfüllen von 3 Fragebögen. Diese sende ich gern per Post zu (inklusive frankiertem Rückkuvert, versteht sich). Das Schreibaby soll jedoch das ERSTGEBORENE sein!
Seit über einem halbem Jahr bin ich nun auf der Suche nach „Schreibabymüttern“.
Über Internetforen, (Hebammen-Elternforen), bei Kinderärzten und Schreiambulanzen (was leider nicht erlaubt wurde), Hebammen, Craniosacraltherapeuten, Anzeigen und
Artikel in den Zeitungen habe ich alles versucht, um aktuell betroffene Mütter zu finden. Leider fanden sich nur sehr wenige. Die meisten haben ein Schreibaby, das bereits älter als 5 Monaten ist.
Sollten Sie aktuell betroffen sein, BITTE melden Sie sich bei mir. Gern
gebe ich auch weitere Informationen und Tipps.
Frühjahr 2006
Die Studie ist inzwischen abgeschlossen Krisentelefon Hilfe für Mütter mit Schreibabys
Mütter mit einem exzessiv schreienden Säugling fühlen sich häufig mit ihren Problemen allein gelassen und wenig ernst genommen. Nicht selten leiden sie zudem
unter schweren Erschöpfungszuständen sowie starkem Schlafmangel.
Aufgrund von Schamgefühlen fällt es diesen Müttern häufig schwer, bestehende Hilfsangebote aufzusuchen oder anzunehmen.
Um sie mit effektiver Hilfe zu erreichen, habe ich – Sabine Ulrich (psychotherapeutische Heilpraktikerin) – vor 2 Jahren in der Nähe von Hamburg
ein bundesweit arbeitendes Krisen-Telefon für Mütter mit Schreibabys eingerichtet und begleite seither erfolgreich Eltern und Babys mit ihren Problemen.
Wie funktioniert die telefonische Hilfe?
In der telefonischen Schreiambulanz vermittle ich Ihnen sanfte körperorientierte Methoden, um Ihr Baby besser beruhigen zu können. Sie lernen die Ursache des
Schreiens Ihres Kindes genauer zu begreifen und erfahren neue Wege, um sich und Ihrem Kind zu helfen.
So erreichen Sie mich:
Eltern, deren Baby unter 3 Monate ist, wählen bitte die Telefonnummer: (Telefonnummer nicht mehr aktuell).
Eltern, deren Baby älter als 3 Monate ist, wählen bitte die Telefonnummer: (Telefonnummer nicht mehr aktuell).
Ausweitung der Hilfe
Für die nahe Zukunft wird eine Ausweitung dieses Angebotes angestrebt, um möglichst vielen Müttern zu helfen. Daher soll im Rahmen einer Studie in
Zusammenarbeit mit der Universität Bonn der Erfolg dieses telefonischen Hilfsangebotes wissenschaftlich geprüft und gegebenenfalls nachgewiesen werden.
Die Ergebnisse könnten die Beantragung der für die Ausweitung des Projektes notwendigen Fördermittel positiv beeinflussen. Eine Ausweitung würde dem hohen
Bedarf hilfesuchender Mütter bei gleichzeitiger Verkürzung der Wartezeiten nachkommen.
Für die Unterstützung der Studie ist lediglich vor und nach Ihrer Erfahrung mit dem Beratungs-Telefon eine kurze telefonische Befragung erforderlich. Die Fragebögen
werden personenunabhängig ausgewertet und bleiben anonym. Die Informationen dienen nur der Untersuchung dieses Beratungstelefons. Untersucht werden sollen nicht Sie, sondern das Beratungstelefon!
Kosten
Im Rahmen der Untersuchung werden die Kosten für die Therapeutin um 10 Euro ermäßigt angeboten. Statt reguläre 35 Euro fallen pro Telefonat
(ca. 30-60 Min.) 25 Euro an. Ein ausführliches Vorgespäch ist unterdessen unverbindlich.
Wir bedanken uns herzlich im Namen aller Eltern und deren Babys, denen Ihre
Bemühung zugute kommen wird!
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Ulrich (Beratung und Therapie; Psychotherapeutische Heilpraktikerin)
Ingo Jungclaussen (Kontakt und Evaluation, Sonderpädagoge)
In eigener »Sache« Sonntag, 20. November 2005
»Trostreich« ist das Werk meiner persönlichen Initiative. In Anschreiben heißt es häufig »liebes Trostreichteam«, woraufhin ich antworten muss, dass dieses Team
»nur« eine Person ist, um zugleich die in manchen Fällen zu hohen Erwartungen an meine Hilfeleistungen drastisch herunterzuschrauben. Es handelt sich um eine ganz
und gar unbezahlte Arbeit, die keine öffentlichen Förderungsgelder bezieht. Mit Hilfe von Partnerschaften zu Amazon u. a. Firmen kann ich zumindest die
Serverkosten teilweise decken. Von Vereinsgründungen u. ä. habe ich nach intensivem Nachdenken abgesehen, da die bürokratischen und auch
kommunikativen Voraussetzungen Unmengen an Energie und Zeit in Anspruch nehmen würden, die ich nicht investieren kann. An diesen Umständen möchte ich
auch in Zukunft nichts ändern, da ich ein gewisses Maß an Freiheit benötige, um meine Unabhängigkeit zu bewahren und Hilfesuchenden direkt, unbürokratisch und vor allem menschlich zu begegnen.
Durch eine plötzliche Krankheit meines Mannes, der als Pianist mit seinen
Konzerten die finanzielle Lebensgrundlage unserer Familie sicherte (wenn auch stets mit Biegen, Brechen, Hoffen und Bangen ...), sind wir nun selbst in Not geraten, so
dass ich gezwungen bin, meine Energie auf finanzielle Einnahmen zu konzentrieren, während mein ehrenamtliches Engagement zumindest für die nächste Zeit auf ein Minimum reduziert werden muss.
An meinen Arbeiten wird sich grundsätzlich nichts ändern. Nur bitte ich um Verständnis, wenn ich in der letzten Zeit nicht immer gleich reagieren konnte und
dies in manchen Fällen kürzer ausfiel als evtl. gewünscht, erwartet oder von mir gewohnt.
Mein Mann befindet sich auf dem Weg der Besserung, ist jedoch infolge eines Schlaganfalles (Anfang Oktober) z. Z. berufsunfähig. Wir müssen also
umdisponieren und neue Pläne nicht nur schmieden, sondern so rasch wie möglich in die Tat umsetzen.
Ich bin trotz allem zuversichtlich und hoffe, wir werden aus alledem neue Perspektiven entwickeln.
Mit herzlichen Grüßen

Familien für Video-Analyse gesucht
Sehr geehrte Damen und Herren,
erlauben Sie mir, dass ich mich kurz vorstelle. Mein Name ist Manuela Hintzsche. Ich
arbeite als Redakteurin für eine Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft in Berlin. Ich recherchiere gerade für einen Fernsehbeitrag zum Thema "Videoanalyse bei
Säuglingen und Kleinkindern". Bei Schlaf-, Fütter- und Schreiproblemen wird immer häufiger zur herkömmlichen Behandlung die Videoanalyse genutzt. Dabei wird die
Interaktion zwischen Eltern und Kind auf Video aufgezeichnet und danach mit dem Elternteil ausgewertet. Oft sieht man dabei sehr genau, welche Gestik bzw. Mimik der
Mutter/des Vaters beim Kind positive bzw. abwehrende Reaktionen auslösen. Mit diesem Wissen soll dann künftig ganz bewusst in schwierigen Situationen gearbeitet werden.
Nun zu meinem Anliegen: Wir suchen für eine Videoanalyse Familien, die beim Füttern
, Schlafen oder im alltäglichen Umgang Probleme mit ihrem Baby haben und sich vielleicht fragen: Was hat mein Kind nur, mache ich vielleicht etwas falsch?
Sie erreichen mich unter: 0 30 / 6 16 81-0. Wenn Sie mir lieber Ihre Telefonnummer
mailen möchten, kann ich Sie auch zu einer vereinbarten Zeit zurückrufen (manuela.hintzsche@metaprod.net).
Mit freundlichen Grüßen
Manuela Hintzsche
Testfamilie gesucht für neue Erfindung: »Das Schwebebett«
Als Redakteur für das Fernsehen bin ich auf eine neue und viel versprechende
Erfindung gestoßen, die für Schreibabys und ihre Eltern hilfreich sein könnte. Eine Architektin aus Hamburg baut seit mittlerweile 3 Jahren ein Kinderbett, das für Babys,
von der Geburt bis zum Alter von 3/4 bis 1 Jahr, gedacht ist. In diesem Bett schlafen die Kinder wie in "Mamis Bauch". Das Gefühl der Geborgenheit wird durch ein
neuartiges System erzeugt, das sich die Architektin in Europa, USA und Canada patentieren ließ. In rund 10 Familien, im Familien- und Freundeskreis, wurde das Bett
mittlerweile getestet und von allen Seiten durchweg gelobt. Unter anderem gelang es einer Familie, ihrem Schreibaby innerhalb von 3 Tagen zu einem ruhigen Schlaf zu verhelfen.
Nun fehlt nur noch die Verbreitung dieses Bettes, was jedoch recht problematisch scheint, da das Interesse der Hersteller im Moment noch mäßig ist. Aus diesem
Grund möchte ich diese Idee unterstützen und suche nun eine Familie, der wir dieses Bett kostenlos zur Verfügung stellen können, um den Test zu wagen.
Homepage und weitere Infos über "Benji – das Schwebebett": http://www.senky.de
Kontakt:
Christoph Havemann
Rio Film- und Produktions GmbH
Böckmannstr. 15 20099 Hamburg Fon: 040/410042-77 Fax: 040/410042-42 c.havemann@riofilm.de www.riofilm.de
Der Deserteur (20.3.2003)
http://www.graswurzel.net/257/concert.shtml
Dieses Lied sang ich Anfang der 80er im Buxtehuder Rathaus anlässlich der Verleihung des Literaturpreises „Buxtehuder Bulle“
http://www.seminarlehrer.de/infos/litpreise/buxtehbulle.html
für das Buch „Der Junge, der seinen Geburtstag vergaß“ von Rudolf Frank.
http://www.beltz.de/catalog/einzelbuch.asp?ISBN=3-407-78861-4
Und ich würde es immer wieder singen, so auch heute. Egal wo!
Ich schaue jetzt aus meinem Fenster. Seit gestern sind dort drüben auf dem Sportplatz der alten Schule grüne Männchen stationiert, grüne LKWs, versteckt
unter grünen Planen. Da stehen sie, die Soldaten. Einer hat gerade in sein Brot gebissen. In der ganzen Nacht tuckerte ein Motor. Wahrscheinlich zur
Stromerzeugung. Auch andere beißen in ihre Brote. Die Gewehre geschultert. Es sind Holländer. Eine „Truppenübung“. Ich frage mich: Wo gehen sie aufs Klo, wenn
sie mal müssen? Pinkeln ist mir klar, das geht auch so. Oder unterdrücken sie ihre Verdauung? Von hier aus sieht einer wie der andere aus. Und doch hat jeder
Mensch seine Geschichte, seine Familie, seine Herkunft, irgendwo ein Zuhause, sicher ein wärmeres als das grüne Zeltlager. Ein Soldat lehnt sich an eine hohe Birke
. Kratzt sich am Kopf. Was mag er gerade denken? Menschen. All das sind Menschen.
Wie kalt und dumm müssen jene sein, die einen Krieg befehlen! Die Menschen in den Krieg schicken! Wie kalt und eisern, wie hässlich, herzlos krank, verseucht und
lebendig tot. Nicht minder als jene, die sie als Feinde zu bekämpfen suchen.
Was sehe ich da? Eine Frau? Eines der „grünen Männchen“ trägt einen „Pferdeschwanz“. Neutralisiert. Steht ihren „Mann“ bzw. ihr „Männchen“.
Sie greift sich etwas von dem Klapptisch. Nun ist sie von der Bildfläche meines Sichtfeldes verschwunden. Ohne den „Pferdeschwanz“ hätte ich „sie“ nicht bemerkt
. Ein Tankwagen verlässt das Lager. Vielleicht war es auch der Dieselmotorwagen für die Stromerzeugung.
Der Klapptisch mit weißen Tüten steht nun menschenverlassen dort. Wer mag für die Magen-Versorgung zuständig sein? Ein Rest von Menschlichkeit.
„Humanitäre Hilfe“ für die „Zivilbevölkerung“. Der Krieg gälte nur dem Diktator. Während ganz Amerika nun eine schwere Zeit durchzustehen hätte. Was für
verlogene Phrasen durch die Radiokanäle schleichen, als seien sie die Wahrheit, nichts als die Wahrheit.
Ein Krieg gegen den Krieg wird den Krieg zum Ziel haben und damit kriegerisch enden. Neue Kriege säen. Potenzieren. Aber nicht ohne Ende. Nur dass dieses
Ende viele Menschen nicht mehr auf Erden erleben werden. Im Krieg geboren, im Krieg gestorben.
So fällt es leicht, in den Krieg zu ziehen. Und wenn auch manche oder gar viele das für normal halten, ich finde es abscheulich und verachte den Krieg, fordere alle
wachen Menschen auf, sich diesem Krieg zu verweigern! Sei er im Herzen, im Geist, im Körper, wo auch immer: Weigert euch!!! Ohne Halbheiten.
Grün ist die Farbe der Hoffnung. Das Grün-Braun der Tarnkappen aber ist die Farbe des verseuchten dreckigen Sumpfes. Wenn ich sie so dastehen sehe auf dem
Rasen mit einem letzten Schimmer natürlich gewachsenem Grün, stelle ich erleichtert fest, dass der Unterschied falscher und echter Farben leicht zu erkennen ist. Dafür
bedarf es nur offener und wacher Augen.
Das Leben geht weiter!
Jutta Riedel-Henck Deinstedt, 20.3.2003
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Gedanken zum Tod von Regina Sander
Am 24. April ist Regina Sander für alle völlig unvorbereitet gestorben. Regina war mit ganzem Herzen engagiert in der
Beratung von Familien mit schreienden Babys. Ich wünsche ihr einen friedvollen Weg in den Himmel.
Natürlich ließe sich ein Tod „erklären“ mit medizinischen Hintergründen und Zusammenhängen, warum ihr Körper plötzlich aufhörte zu leben. Aber was ändert das? Ihre Zeit
auf Erden ist nun vorbei, der Tod lässt sich nicht rückgängig machen, und damit wird auch die Ohnmacht von uns Menschen wieder ans Licht geführt.
Mit aller Macht versuchen wir Menschen den Tod zu überwinden, ihm zu entrinnen, das Gesetz der Schöpfung zu überlisten. Wir rechnen, grübeln, studieren, lesen,
diskutieren ... und am Ende sind wir doch nur klein und schwach.
Regina hatte noch so viel vor, sie sprühte vor Ideen und Wünschen. Ihr Herz hätte wohl am liebsten die ganze Welt aufgenommen, um alles Elend in ihr auf einen
Schlag zu tilgen. Sie hat gegeben, was in ihr und durch ihr Herz ins Leben wollte, sich nicht geschont und immer der Seele das erste und auch letzte Wort gelassen.
Diese Herzlichkeit sprüht sie auch jetzt noch aus, wenn ich an sie denke, und ich glaube, das ist ihr wahrer unvergänglicher Kern, der uns immer erhalten bleiben wird.
Behalten wir sie also auf diesem Wege hier auf Erden und lassen uns von ihrer liebevollen mitfühlenden Art anstecken, um ihr ebenso freundlich zu antworten und
einen wunderschönen Befreiungsflug durch den Himmel zu wünschen, auf dass sie uns immer wieder besuchen kommt.
Regina lebt weiter. Nur ihr Körper hat uns verlassen. Das sollten wir nicht vergessen und sie mit ganzem Herzen ziehen lassen.
Jutta Riedel-Henck
Deinstedt, 25. April 2003
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Dezember 2003
Ich wünsche mir nicht viel für das neue Jahr, vielleicht wünsche ich mir, dass die Menschen sich nicht ständig etwas wünschen,
um in ihrer Sehnsucht zu verharren, ohne dafür zu kämpfen, dass zumindest ein Hauch ihrer geheimen Wünsche die Chance erhält, sich zu verwirklichen durch ihr eigenes Zutun.
Der Wechsel vom Monat Dezember zum Januar bringt mir immer wieder die Vorfreude auf einen neuen Frühling, wenn die ersten Gänseblümchen ihre kleinen Blüten entfalten. Ich
wünsche mir, dass wir alle lernen, das Neugeborene, Junge so zu sehen und nehmen, wie es ist, anstatt uns zu wünschen, dass es wäre, wie wir es gerne hätten.
In diesem Sinne: Es geht immer weiter. Auch im Jahr 2004!
Mit herzlichem Gruß, Jutta Riedel-Henck
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© 2009 Jutta Riedel-Henck
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